Hominy (Pozole-Mais)
Große weiße Maiskörner, die in Kalklauge gekocht und geschält wurden, sodass sie beim Garen aufplatzen. Weich, leicht zäh und mit mildem, typischem Tortilla-Aroma.
Hominy ist getrockneter weißer Mais, meist eine großkörnige Sorte, der nixtamalisiert wurde, also in Kalkwasser gekocht und von der Schale befreit. Beim Garen platzen die Körner blütenartig auf und werden weich, behalten aber einen angenehm zähen Biss. Geschmacklich ist Hominy mild und erinnert an Maistortillas, ganz anders als süßer Gemüsemais. In Suppen wie Pozole bleibt das Korn formstabil und nimmt die Brühe auf. Im deutschen Sprachraum findet man Hominy in Dosen oder getrocknet als maíz pozolero vor allem im Versand mit lateinamerikanischen Produkten, gelegentlich auch in gut sortierten internationalen Supermärkten. Die Dosenware wird nur abgespült, getrocknete Körner muss man über Nacht einweichen und mehrere Stunden kochen.
Ersatz:
Einen echten Ersatz gibt es nicht, weil der charakteristische Geschmack und die Textur erst durch die Behandlung mit Kalk entstehen. Zuckermais aus der Dose ist zu süß und zerfällt. Als Notlösung geben gekochte Kichererbsen der Suppe einen ähnlich sättigenden, festen Biss, schmecken aber nussig statt nach Mais, und das Gericht ist dann kein Pozole mehr.