Mexikanische Schokolade
Grob vermahlene Schokolade aus Kakao, Zucker und meist Zimt, zu Tafeln oder Scheiben gepresst und spürbar körnig.
Mexikanische Schokolade besteht aus geröstetem, auf Stein vermahlenem Kakao, der mit Zucker und meist Zimt, manchmal auch mit Mandeln oder Vanille, zu runden Tafeln gepresst wird. Anders als europäische Schokolade wird sie nicht conchiert, deshalb bleiben die Zuckerkristalle spürbar, und sie bricht und schmilzt nicht glatt. Sie ist vor allem zum Kochen gedacht: In heissem Wasser oder Milch aufgelöst und schaumig geschlagen wird sie zu Trinkschokolade, in kleinen Mengen gibt sie Mole und Schmorgerichten Tiefe und eine leise Süsse. Erhältlich ist sie in lateinamerikanischen Läden, gelegentlich in gut sortierten Feinkostgeschäften und zuverlässig im Versand.
Ersatz:
Zartbitterschokolade mit etwa 60 bis 70 Prozent Kakao, ergänzt um etwas Zucker, eine Prise Zimt und nach Belieben ein wenig gemahlene Mandeln, kommt im Geschmack nahe; für Mole eignet sich auch ungesüsstes Kakaopulver mit Zucker und Zimt. Die körnige Textur und den rustikalen Charakter erreicht man damit nicht, die Trinkschokolade wird glatter und schwerer.